Hier sehen Sie ein schwarz-weiß Bild des Gebäudes aus dem Jahre 1914.Das neue Polizeipräsidium Magdeburg, Aufnahme um 1914
Das neue Polizeipräsidium Magdeburg, Aufnahme um 1914


Der heutige Dienstsitz des Innenministeriums in der Halberstädter Straße 2 in Magdeburg war von seiner Errichtung 1913 bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 Polizeigebäude, bis in die 1960er Jahre hinein auch Polizeigefängnis.
Dort waren sowohl während der Naziherrschaft als auch in der DDR vorübergehend auch politisch oder rassisch Verfolgte inhaftiert.

Publikation zur Geschichte des Hauses

Publikation "Vom Königlichen Polizeipräsidium zur Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei"


Die Publikation "Vom königlichen Polizeipräsidium zur Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei. Die Magdeburger Polizei im Gebäude Halberstädter Straße 2 zwischen 1913 und 1989" ist über den Buchhandel (ISBN 978-3-941057-02-9)  sowie über die Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt zu beziehen.

Eröffnung Gedenktafel

Eröffnung der Gedenktafel
Bildhauer und Metallgestalter Jörg-Tilmann Hinz, der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Rudolf Baum und Innenminister Holger Hövelmann (v.l.n.r.) enthüllen die Gedenktafel

Der damalige Innenminister Holger Hövelmann nahm Mitte 2008 die Anregung von Opferverbänden im heutigen Innenministerium eine Gedenktafel anzubringen, zum Anlass, eine Arbeitsgruppe von Historikern mit der Aufarbeitung dieses Aspekts der Polizeigeschichte zu beauftragen.

Im Foyer des Ministeriums wurde die von Jörg-Tilmann Hinz gestaltete Gedenktafel für die Opfer mit der Inschrift "DEN UNSCHULDIGEN OPFERN, DIE IN DIESEM POLIZEIGEBÄUDE IHRER FREIHEIT BERAUBT UND UNMENSCHLICH BEHANDELT WURDEN  1933-1945  1945-1989" enthüllt und eine Ausstellung zum Thema eingeweiht.

Vortrag von Herrn Dr. Lutz Miehe zur Geschichte des Gebäudekomplexes Halberstädter Straße 2 in Magdeburg